Pulmonale Hypertonie: Forschungsergebnisse zur inhalativen Therapie
Die Wirkung von Iloprost auf die Gefäße des Lungenkreislaufes (Gefäßerweiterung; Wirkung gegen Gefäßumbau) führt beim Patienten zu einer Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Minderung der pulmonalen Hypertonie. Das trägt zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität bei.
In einer europaweiten Studie haben über 200 Patienten mit pulmonaler Hypertonie entweder inhalatives Iloprost oder ein Scheinmedikament (Plazebo) über drei Monate inhaliert. Die meisten Patienten hatten eine primäre pulmonale Hypertonie. Es waren aber auch Patienten mit anderen Formen pulmonal arterieller Hypertonie und chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertonie an der Studie beteiligt.
Die Behandlungsergebnisse wurden sorgfältig beobachtet, ausgewertet und dokumentiert.
Die Studie bestätigte die ermutigenden Ergebnisse vorangegangener Untersuchungen mit inhalativem Iloprost:
Im Vergleich zu den Patienten der Plazebo-Gruppe hatte sich die körperliche Leistungsfähigkeit der Patienten unter Iloprost-Therapie deutlich gebessert. Bedeutend (signifikant) mehr Patienten wiesen in der Iloprost-Gruppe unter Therapie eine Verbesserung im Schweregrad der Erkrankung (NYHA-Stadium) auf.
Die in sechs Minuten zurückgelegte Gehstrecke war gegenüber der Plazebo-Gruppe ebenfalls deutlich gebessert.
Abbildung: 6-Minuten-Gehstreckentest
Die mit Iloprost behandelten Patienten gaben eine deutlich verbesserte Lebensqualität an.
Sowohl aus dieser Studie als auch aus Ergebnissen einer Langzeitstudie mit 63 Patienten über zwei Jahre ergaben sich deutliche Hinweise auf einen positiven Einfluss der Inhalationstherapie auf den Krankheitsverlauf der pulmonalen Hypertonie.

