Wirkweise der inhalativen Therapie
Bei der pulmonalen Hypertonie das Verhältnis der körpereigenen Stoffe, die Gefäße verengen oder erweitern, verändert. Es gibt eine Überproduktion von gefäßverengenden Stoffen, wie beispielsweise Thromboxan und Endothelin, während gefäßerweiternde Stoffe wie Prostazyklin und Stickstoffmonoxid zu wenig vorhanden sind.
Iloprost gleicht den Mangel an körpereigenem Prostazyklin aus. Es ist dem körpereigenen Prostazyklin sehr ähnlich, wird jedoch nicht so schnell abgebaut, was bedeutet, dass es länger im Blut bleibt und daher auch länger wirken kann.
Wie das körpereigene Prostazyklin hat Iloprost Effekte, die gegen die wichtigsten Krankheitsmechanismen der pulmonal arteriellen Hypertonie wirken.
Iloprost
- erweitert die Gefäße,
- hemmt den Gefäßumbau mit Wandverdickung (Remodeling),
- hemmt die Verklumpung von Blutplättchen,
- hemmt die entzündliche und versteifende Wirkung bestimmter körpereigene Botenstoffe.

